Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Runder Tisch“ hatte die Bürger-Energie am 1. Juli zu dem o.g. Vortrag ihres Genossen Peter Wirth ins Jürgen-Dietrich-Forum des Rathauses eingeladen.
Trotz der unerträglichen Hitze an diesem Tag hatten etliche Zuhörer den Weg ins Rathausfoyer gefunden.
Als ehemaliger Physiklehrer erläuterte Peter zunächst anschaulich einige physikalische Fachbegriffe, deren Bedeutung in der öffentlichen und politischen Debatte bekannt sein sollten.
„Die Sonne liefert unserem Planeten Tag für Tag mehr als ausreichend Energie für all unsere menschlichen Bedürfnisse“, so Peter weiter.
Durch die Nutzung der Windenergie und der Photovoltaik für die Stromerzeugung ist der Mensch daher nicht mehr auf die Verbrennung fossiler Energieträger in Kraftwerken angewiesen. Windenergie und Photovoltaik setzen selbst keine nennenswerte Wärme bei der Umwandlung der Strahlungsenergie der Sonne bzw. der Bewegungsenergie des Windes frei. Und sie produzieren kein CO2, das maßgeblich für den weltweiten Temperaturanstieg verantwortlich ist.
Gleiches gilt auch für E-Fahrzeuge im Verkehrssektor und Wärmepumpen im Gebäudebereich. Gegenüber den etablierten Verbrennertechniken wie Benzin- und Dieselfahrzeugen oder Öl- und Gasheizungen ist ihr Wirkungsgrad um den Faktor 3 bis 4 höher. Deshalb setzen sich diese Techniken weltweit mit exponentiellem Wachstum durch.
Wer den Vortrag von Peter verpasst hat, hat am 9. September ab 18.30Uhr in der Gesamtschule in Kierspe (Veranstalter VHS Volmetal / Eintritt frei) eine neue Teilnahmegelegenheit. Auch Menschen, die den Erneuerbaren Energien skeptisch gegenüberstehen, sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

